Nordische Gänse erleben

 

 

Im März ziehen die nordischen Gänse zurück in ihre Brutgebiete. Für Blässgänse bedeutet dies den Aufbruch in Richtung der Tundra Sibiriens. Nach und nach werden die Überwinterungsgebiete in Westeuropa von ihnen geräumt. Im Dümmergebiet machen viele der Gänse dabei einen Zwischenstopp - vor allem wenn Ostwind den Wegzug behindert. Deshalb steigen die Rastbestände hier noch einmal kurzzeitig deutlich an. In manchen Jahren rasten dann bis zu 40.000 Blässgänse im Gebiet. Ende des Monats werden fast alle nordischen Gänse abgezogen sein.

Die Gänse nutzen die ausgedehnten Grünländereien tagsüber zur Nahrungsaufnahme und die Überschwemmungsflächen nachts als Schlafplatz. Tagsüber werden die rastenden Vögel immer wieder von Seeadlern aufgeschreckt.

 

In den Blässganstrupps finden sich eingestreut kleinere Trupps von Saatgänsen und Weißwangengänsen.

Gute Chancen, den Gänsen zu begegnen, bestehen in allen Grünlandgebieten rund um den Dümmer. Besonders günstig sind die Bedingungen im Ochsenmoor.

Auffliegende Blässgänse im Ochsenmoor (Foto: U. Marxmeier)

Naturschutzring

Dümmer e.V.

Erwachsene Blässgans aus der Nähe. Die Altvögel sind an der weißen Blässe auf der Stirn und den schwarzen Streifen am Bauch zu erkennen. Die Streifen haben der Gans den Namen "Tigergans" eingebracht.

(Foto: B. Volmer)

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